Verwaltung digitaler Vermögenswerte Zuora und Vertalo kooperieren bei Tokenisierungsplattform

Autor / Redakteur: Martin Hensel / Peter Schmitz

Zuora, Spezialist für Cloud-basierte Subscription-Management-Lösungen, hat eine Kooperation mit Vertalo bekanntgegeben. Im Mittelpunkt die Einführung von Zuora Billing auf Vertalos „Betriebssystem für digitale Assets“.

Zuora und Vertalo kooperieren künftig im Bereich digitaler Assets.
Zuora und Vertalo kooperieren künftig im Bereich digitaler Assets.
(Bild: Gerd Altmann / Pixabay )

Vertalo ist unter anderem auf die Tokenisierung von Vermögenswerten spezialisiert. Das Unternehmen und seine Lösungen konzentrieren sich dabei auf die Sicherstellung der Investor Compliance, Kapitalisierungstabellen („Cap Tables“) für Blockchains sowie die Bereitstellung einer Datenbank und eines Umschlagsplatzes für Vermögenswerte.

Erfolgreiche Zusammenarbeit

Durch die Kooperation mit Zuora konnte Vertalo nun den erforderlichen Zeitaufwand für die Abwicklung der Finanzprozesse um 20 Prozent reduzieren, ein Kundenwachstum von 200 Prozent verzeichnen – und nach eigenen Angaben den Umsatz im Monats- und Quartalsvergleich um satte 545 Prozent steigern.

Zudem sei Vertalo dank des Einsatzes der Zuora-Lösung nun deutlich besser in der Lage, technologische Barrieren beim Management von Privatvermögen zu beseitigen sowie private Emittenten und Investoren auf einer Plattform zu vernetzen. Weitere Vorteile ergaben sich in Form einer optimierten Preisgestaltung, einem besseren Verständnis der Kundennutzungsmuster sowie Angebotsiterationen.

Komplexe Verfahren umsetzen

„Wir haben Zuora als unseren strategischen Technologiepartner ausgewählt, um unsere komplexen Abrechnungsverfahren für Subscriptions einzuführen sowie zu verwalten und um unser Geschäft zukunftssicher zu machen“, erklärt Vertalo-CEO Dave Hendricks. Für die kommenden Monate erwartet er ein beachtliches Wachstum von 100 Prozent pro Monat. Dies hänge aber stark davon ab, die Preisgestaltung und das Packaging der eigenen Angebote iterieren zu können.

„Mit der Zuora-Plattform erreichten wir eine kurze Markteinführungszeit und können uns schnell an die sich dynamisch ändernden Anforderungen anpassen. Dadurch können wir unseren Fokus nun auf wertvolle Plattforminnovationen legen“, so Hendricks.

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