Enterprise-Lösung vorgestellt VMware startet Blockchain-Plattform

Autor / Redakteur: Martin Hensel / Peter Schmitz

Ab sofort bietet VMware eine eigene Blockchain-Plattform für den Unternehmenseinsatz an. Sie soll unter anderem beim Auflösen von Datensilos helfen und einen sicheren, privaten und sofortigen Datenaustausch ermöglichen.

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VMware bietet ab sofort eine eigene Blockchain-Plattform an.
VMware bietet ab sofort eine eigene Blockchain-Plattform an.
(Bild: Gerd Altmann / Pixabay )

„Wir haben uns auf den Aufbau einer Enterprise-Blockchain-Plattform konzentriert, die die strengsten Anforderungen der Finanzdienstleistungsbranche an Anwendungen und geschäftskritische verteilte Workloads erfüllt“, erklärt Brendon Howe, Vice President und General Manager Blockchain von VMware. Die neue Plattform soll laut Howe Funktionen für den produktiven Einsatz bieten und zudem flexibel genug für die sich schnell entwickelnden Anforderungen im Blockchain-Bereich sein.

Flexibel, leistungsfähig und sicher

VMware betont vor allem Eigenschaften wie Erweiterbarkeit, Sicherheit und Datenschutz, Performance sowie Skalierbarkeit. Workflows mit mehreren Beteiligten sollen sich effizienter gestalten lassen. Auch die zentrale Bedeutung von Day-0- und Day-2-Operationen wurde berücksichtigt. Einfache Bereitstellung, Überwachung, Verwaltung, Aufrüstbarkeit und belastbarer Support runden das Gesamtpaket ab.

VMware setzt bei der neuen Blockchain-Plattform auf SBFT („Scalable Byzantine Fault Tolerance“) als Konsensverfahren. Es wurde von VMware Research entwickelt und soll Probleme von Blockchain-Lösungen wie etwa Skalierbarkeit und Performance lösen. Gleichzeitig soll das Verfahren für bessere Fehlertoleranz sorgen und die Abwehr von Attacken gewährleisten. Zudem kommt eine Layer-Architektur zum Einsatz, die das Ledger von der Smart-Contract-Sprache entkoppelt. Bei letzterer handelt es sich um die quelloffene Digital Asset Modeling Language (DAML). Erweiterungen sind über die integrierte Smart Contract Execution Engine möglich.

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