Neues Geschäftsmodell gestartet TÜV Rheinland Akademie setzt auf Blockchain

Autor / Redakteur: Martin Hensel / Peter Schmitz

Im Zuge eines neuen Geschäftsmodells mit Start-up-Charakter setzt die TÜV Rheinland Akademie auf Blockchain-Technik. Dabei dreht es sich um digitale Zertifikate und Teilnahmebescheinigungen im Arbeits- und Bildungsmarkt.

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Gemeinsam mit Certif-ID stellt die TÜV Rheinland Akademie künftig sichere Teilnahmebescheinigungen und Zertifikate aus.
Gemeinsam mit Certif-ID stellt die TÜV Rheinland Akademie künftig sichere Teilnahmebescheinigungen und Zertifikate aus.
(Bild: Gerd Altmann / Pixabay )

Auf diesem Gebiet geht die TÜV Rheinland Akademie neue Wege und kooperiert dazu mit dem Start-up Certif-ID. Letzteres stellt eine unabhängige Plattform bereit, um Fachkräfte, Recruiter und Bildungsanbieter zu vernetzen. Sie ist Blockchain-basiert und ermöglicht das digitale Ausstellen und die Validierung personenbezogener Zertifikate und Ausbildungsnachweise. Fälschungssicherheit wird dabei über einen einzigartigen Hashcode sichergestellt, der ebenfalls in der Blockchain hinterlegt ist.

„Jede Bescheinigung ist somit sicher, transparent rückverfolgbar und unmöglich zu manipulieren“, betont Andreas Ollhoff, Geschäftsführer der TÜV Rheinland Akademie. Die Authentizität der erlangten Qualifikation könne somit jederzeit verlässlich nachgewiesen werden. „Nachträgliche Beglaubigungen von Zertifikaten gehören mit dieser Technologie der Vergangenheit an“, meint Ollhoff.

Pilotphase absolviert

Im Rahmen einer Pilotphase wurden für insgesamt 43 Kurse rund 600 Teilnahmebescheinigungen und Zertifikate ausgestellt und in der Blockchain gesichert. Herkömmliche Nachweise werden dabei nicht mehr ausgegeben. Die Kursteilnehmer erhalten das fälschungssichere Zertifikat inklusive QR-Code per E-Mail. Es ist in einem sogenannten Skill Pass gespeichert. Über den QR-Code können Personalverantwortliche, Recruiter oder Kunden jederzeit die Echtheit der Bescheinigung überprüfen.

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