Plattform für Peer-to-Peer-Energiehandel PSI erhält Auftrag für Forschungsprojekt PEAK

Autor / Redakteur: Martin Hensel / Peter Schmitz

Die PSI Software AG hat den Zuschlag für das Forschungsprojekt PEAK erhalten. Dabei geht es um eine Energieplattform für Prosumer und Verbraucher, die auch Direktvermarktung ermöglichen soll. Unter anderem kommt dazu DLT zum Einsatz.

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PSI forscht im Projekt PEAK an einer Energiehandelsplattform auf Blockchain-Basis.
PSI forscht im Projekt PEAK an einer Energiehandelsplattform auf Blockchain-Basis.
(Bild: seagul / Pixabay )

Das PEAK-Forschungsprojekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit 4 Millionen Euro gefördert. Startschuss war bereits Anfang März, die Laufzeit beträgt drei Jahre.

Im Mittelpunkt des Projekts steht der Prototyp einer integrierten Plattform für Peer-to-Peer-Stromhandel und aktive Netzführung mit marktbasierter Nutzung von Flexibilitäten. Für die sichere Abwicklung der Direktvermarktung über Smart Contracts kommt eine Blockchain zum Einsatz. Sie soll die Handelsaktivitäten sicher dokumentieren.

Praxiseinsatz im Blick

Beim Aufbau der Plattform werden Faktoren wie zunehmende dezentrale Energieeinspeisung, Ausbau der E-Mobilität und große Netzgebiete berücksichtigt. Die reale Erprobung der PEAK-Plattform soll im Rahmen eines Feldtests innerhalb des Campusnetzes der Bergischen Universität Wuppertal erfolgen.

Das Forschungsprojekt kombiniert die tiefgreifende Expertise von PSI in Sachen Energiewirtschaft und Smart Grids mit dem Know-how wissenschaftlicher und industrieller Partner. Auf diese Weise entsteht ein Kompetenzcluster für die Entwicklung neuer Verfahren und Dienstleistungen. Zudem soll das Projekt einen Beitrag zu einer wirtschaftlichen und umweltverträglichen Energieversorgung bei gleichzeitig hoher Versorgungssicherheit leisten.

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