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Algorand und PlanetWatch Per Blockchain die Luftverschmutzung überwachen

| Autor/ Redakteur: Martin Hensel / Peter Schmitz

Eigentlich konzentriert sich Algorand auf Blockchain-Lösungen für die Finanzwelt. Bei der aktuellen Kooperation mit PlanetWatch geht es allerdings um ganz andere Dinge – nämlich die Überwachung der Luftqualität auf Blockchain-Basis.

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Luftverschmutzung ist nach wie vor ein globales Problem.
Luftverschmutzung ist nach wie vor ein globales Problem.
(Bild: Ralf Vetterle / Pixabay / Pixabay)

PlanetWatch will in Kooperation mit Algorand eine Art unveränderliches Luftqualitätsregister erstellen. Als Grundlage dient die Blockchain-Technik von Algorand in Verbindung mit Geräten und Sensoren im Internet der Dinge (IoT). Die von letzteren gesammelten Daten werden in die Blockchain hochgeladen. Wer auf diese Weise etwas zur Plattform beiträgt, wird mit sogenannten PLANET-Tokens belohnt.

Luftqualität global dokumentieren

Ziel von PlanetWatch ist die Entwicklung eines globalen Netzwerks an Luftqualitätssensoren. Umweltbewusste Anwender sollen die Sensoren entweder an ihren Häusern installieren oder auch während des täglichen Pendelns oder anderen Aktivitäten mitführen. Die somit erfassten Daten werden anschließend validiert, gefiltert und in die Blockchain transkribiert. Auf diese Weise entsteht ein unveränderliches Luftqualitäts-Repository, das für alle Teilnehmer frei zugänglich ist.

„Das Algorand-Protokoll wurde mit dem Ziel erstellt, möglichst energiebewusst und mit minimaler Rechenleistung auszukommen. Diese Umweltfreundlichkeit des Algorand-Netzwerks ermöglicht eine natürliche Partnerschaft mit PlanetWatch, um der Weltbevölkerung den Zugang zu transparenten und zuverlässigen Luftqualitätsinformationen zu ermöglichen“, meint Algorand-COO W. Sean Ford.

Kooperation mit CERN

PlanetWatch ist zudem das erste Blockchain-Unternehmen, das am Spin-Off Partnership Program des Physik-Forschungslabors CERN („European Organization for Nuclear Research“) teilnimmt.

„PlanetWatch wird das C2MON Data Acquisition Framework nutzen, das am CERN entwickelt wurde. Zudem wird sich das Unternehmen in Kürze dem französischen Gründerzentrum für CERN-Technologien Innogex anschließen“, erklärt Giovianni Anelli, Head of Knowledge Transfer des CERN.

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