C. Kaminski nutzt OpenSea Künstlerin bietet Gemälde als NFT an

Autor / Redakteur: Martin Hensel / Peter Schmitz

Die Künstlerin Christiane Wagner geht bei der Vermarktung ihrer Werke neue Wege. Künftig können Anleger und Sammler ihre Kunst in Form von NFTs („Non-fungible Token“) über die Plattform OpenSea erwerben.

NFTs werden zunehmend als Vertriebsweg für digitale Kunstwerke oder Sammlerstücke genutzt.
NFTs werden zunehmend als Vertriebsweg für digitale Kunstwerke oder Sammlerstücke genutzt.
(Bild: Screenshot / C. Kaminski - Ausschnitt "Retono")

Den aktuellen Trend zu NFTs nutzen auch Künstler wie Wagner, die ihre Kunstwerke unter ihrem Mädchennamen C. Kaminski anbietet. Sie handelt ihre digitalisierten Kunstwerke über die bekannte Plattform OpenSea.

Käufer eines der NFTs erhalten Zugriff auf einen hochauflösenden Scan des realen Kunstwerks, den sie für private, nicht-kommerzielle Zwecke auch reproduzieren dürfen. Rechte am realen Bild erhalten sie allerdings nicht. Bei den jeweiligen NFTs handelt es sich um Einzelstücke. Sie dürfen selbstverständlich – wie bei NFTs üblich – weiterverkauft werden.

Reale Kunstwerke in digitaler Form

Die Künstlerin betont, dass es sich bei den digitalen Kunstwerken nicht um rein digitale Werke handelt. Mittels der physisch vorhandenen Gemälde lässt sich das jeweils dazugehörige NFT verifizieren.

Kryptografisch signierte Metadaten, Dateilinks und andere Copyright-relevante Informationen sind in das NFT eingebunden und mit dem Original-Gemälde identisch. Auf diese Weise ist für Fälschungssicherheit gesorgt. Zudem lassen sich eventuell verlorene Informationen wiederherstellen, da ein physisches Gegenstück existiert.

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