Report von Coinbase Kryptomarkt legt im zweiten Quartal 2021 deutlich zu

Autor / Redakteur: Martin Hensel / Peter Schmitz

Die Exchange Coinbase hat ihren Quartalsreport zum Kryptomarkt für das zweite Quartal 2021 vorgelegt. Demnach stieg das tägliche Transaktionsvolumen von Kryptowährungen global um 32 Prozent.

Die Zahlen von Coinbase zeigen ein ungebrochenes Interesse an Kryptowährungen - auch abseits von Bitcoin.
Die Zahlen von Coinbase zeigen ein ungebrochenes Interesse an Kryptowährungen - auch abseits von Bitcoin.
(Bild: Icons8_team / Pixabay )

Der Report fokussiert sich auf das weltweite Transaktionsvolumen der Kryptowährungen und nutzt dafür Daten des Fintechs Apex:E3 als Grundlage. Coinbase fasst einige wesentliche Erkenntnisse zusammen: So stieg das tägliche Transaktionsvolumen global betrachtet um 32 Prozent. Dabei verzeichnete vor allem Asien mit einem Plus von 44 Prozent die deutlichsten Zuwächse. Im Vergleich zum Vorquartal zeigte sich vor allem bei Ethereum anhaltendes Interesse. Hierbei wurde ein Anstieg des durchschnittlichen täglichen Handelsvolumens von 53 Prozent registriert. Zudem lag es bei über 80 Prozent des gleichzeitigen Bitcoin-Volumens. In den vergangenen drei Quartalen war dieser Anteil noch bei 57 Prozent.

BTC und ETH erreichen Höchststände

Im zweiten Quartal 2021 erreichten Bitcoin und Ethereum jeweils neue Höchststände von rund 63.000 und 4.200 US-Dollar. Zum Ende des Report-Zeitraums Mitte Juli fielen die Preise aber wieder auf rund 31.600 und 1.900 US-Dollar zurück. In Sachen Handelsvolumen konnten zudem XRP (+107 Prozent), DOGE (+1.250 Prozent) und ADA (+89 Prozent) deutlich zulegen.

„Wir sehen weiterhin ein signifikantes Interesse an einer Reihe von digitalen Vermögenswerten sowohl von Privatkunden als auch von institutionellen Kunden, wobei Ethereum weiterhin an Popularität gewinnt und seine Position als zweitgrößte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung festigt“, erklärt Marcus Hughes, Managing Director von Coinbase in Europa. Die signifikanten Anstiege im Vergleich zum letzten Jahr seien ein Beweis für das gestiegene Interesse an digitalen Vermögenswerten über Bitcoin hinaus.

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