Marken- und Käuferschutz Infineon kündigt SECORA-Blockchain an

Autor / Redakteur: Martin Hensel / Peter Schmitz

Mit SECORA hat Infineon eine Blockchain-basierte Sicherheitslösung präsentiert, die für den Schutz von Marken und Käufern sorgen soll. Dazu wird ein NFC-Chip in die jeweiligen Produkte integriert.

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SECORA stellt manipulationssichere Informationen zu Produkten bereit.
SECORA stellt manipulationssichere Informationen zu Produkten bereit.
(Bild: Infineon)

SECORA bietet verschiedene Möglichkeiten, um Produkteigenschaften in der Blockchain zu hinterlegen und auch für Verbraucher sichtbar zu machen. Dazu zählen beispielsweise Informationen zur Echtheit, limitierte Auflagen oder Nachhaltigkeitsaspekte, wie etwa die Einhaltung von Umweltstandards. Verbraucher können über ihr Smartphone und eine App die gespeicherten Informationen abrufen.

Laut Infineon eignet sich SECORA für eine große Bandbreite an Produkten, von Mode und Schuhwerk über Elektronik bis hin zu Healthcare-Artikeln. Die Blockchain ermöglicht allen Beteiligten den Zugriff auf die dezentral gespeicherten Informationen. Sie ermöglicht auch das Nachverfolgen von Änderungen, den Einbau von Ersatzteilen oder Besitzerwechsel bei Sammlerstücken. Manipulationssicherheit sorgt für Datenintegrität und trägt zur Eindämmung von Fälschungen bei.

Kompakter Chip

SECORA setzt auf einen winzigen NFC-Kryptochip samt Funkantenne, der in einem maximal 300 Mikrometer dicken Gehäuse untergebracht ist. Er lässt sich nahezu unsichtbar hinter Etiketten oder am Produkt selbst anbringen. Über ein NFC-fähiges Gerät können die Chips eine Verbindung zur Blockchain aufbauen. Der zur Authentifizierung nötige Signaturschlüssel wird dabei nicht auf dem jeweiligen Mobilgerät, sondern im Kryptochip generiert und verwahrt.

Infineon bietet SECORA ab sofort an. Die Lösung unterstützt die Etherium-, Bitcoin- und ETR-ERC-20-basierte Blockchains.

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