Wissenschaftliche Zusammenarbeit Europäisches Blockchain-Institut kooperiert mit FH Windesheim

Autor / Redakteur: Martin Hensel / Peter Schmitz

Das Europäische Blockchain-Institut hat eine Forschungspartnerschaft mit der niederländischen Windesheim University of Applied Sciences gestartet. Die Hochschule wird damit Teil des Blockchain-Netzwerks, das sich der Weiterentwicklung entsprechender Anwendungen widmet.

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Blockchain Europe und die FH Windesheim forschern künftig gemeinsam an neuen Blockchain-Lösungen.
Blockchain Europe und die FH Windesheim forschern künftig gemeinsam an neuen Blockchain-Lösungen.
(Bild: Gerd Altmann / Pixabay )

Die Partner wollen künftig gemeinsam rund um Themen wie zum Beispiel manipulationssichere Zoll- oder Gefahrgutabwicklungen auf Basis der Blockchain forschen. Für diesen Bereich werden Daten und Know-how aus anderen europäischen Ländern zwingend benötigt, um grenzüberschreitend einsetzbare Technologien zu etablieren.

„Wir freuen uns sehr, mit der FH Windesheim einen internationalen Forschungspartner an Bord zu haben, der gemeinsam mit uns Anwendungsfälle für die Blockchain-Technologie entwickelt und validiert“, erklärt Prof. Michael Henke vom Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (IML), zu dem das Europäische Blockchain-Institut (Blockchain Europe) gehört. Nur durch einen Austausch auf europäischer Ebene könne man den Anforderungen anderer Länder gerecht werden und der Blockchain europaweit zum Durchbruch verhelfen.

Weiterer Ausbau im Fokus

Im Zuge der Kooperation soll das europäische Blockchain-Netzwerk um weitere Nodes an verschiedenen Standorten ergänzen werden. Zudem ist eine Open-Source-Datenbank geplant, die Projekte aus Deutschland und den Niederlanden abbilden soll. Die Partner arbeiten zusätzlich an unterschiedlichen Anwendungsfällen für die Blockchain-Technik, wobei der Fokus auf Supply Chain Management liegt.

„Wir können mithilfe der Blockchain etwa den Weg von der Kartoffel bis zur Pommes überwachen und dabei überprüfen, ob zum Beispiel die Kühlkette vom Verarbeitungsprozess bis zur Auslieferung an den Handel eingehalten wurde“, verdeutlicht Maximilian Austerjost, der als Projektleiter von Blockchain Europe die Kooperation auf deutscher Seite koordiniert.

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