Kryptowährung kontra Klimawandel Co2Bit tritt gegen globale Erwärmung an

Autor / Redakteur: Martin Hensel / Peter Schmitz

Die Kryptowährung Co2Bit ist ab sofort für die Öffentlichkeit zugänglich und wird über Coinsbit.io gehandelt. Das von einer dezentralen Gruppe entwickelte Projekt konzentriert sich auf die Abschwächung negativer Auswirkungen des Klimawandels.

Co2Bit hat sich dem Umweltschutz verschrieben.
Co2Bit hat sich dem Umweltschutz verschrieben.
(Bild: Pete Linforth / Pixabay )

Co2Bit will vor allem den negativen Folgen der globalen Erwärmungen entgegentreten. Dazu stellt das Projekt teilnehmenden Ländern entsprechende Mittel zur Verfügung. So wurden beispielsweise bereits mehr als 100 Millionen Bäume im brasilianischen Regenwald erworben und geschützt. Um derartige Maßnahmen zu realisieren, hat Co2Bit nach eigenen Angaben bereits in vielen Regionen Kooperationsvereinbarungen mit Behörden unterzeichnet. Diese werden selbst zu Inhabern der Kryptowährung, was für Sicherheit sorgen soll.

Sicherheit für Umwelt und Anleger

Dementsprechend sieht sich Co2Bit als ein wohltätiges Projekt zum Schutz der Erde. Dieses Ziel soll durch die Finanzierung entsprechender Initiativen erreicht werden. Wichtiges Element sind dabei die ESG-Anlagekriterien („Environment, Social, Governance“), um langfristige Interessen öffentlicher und institutioneller Investoren abzusichern. Zudem will man eine effizientere Alternative zu Emissionszertifikaten etablieren und umweltfreundliche technologische Innovationen im Energie- und Industriesektor sowie der Landwirtschaft fördern.

Als Basis des Co2Bit-Coins dient die Ethereum-Blockchain. Der Wert betrug zum Marktstart am 25. Januar rund 108 US-Dollar oder ein 1/13 ETH. Aktuell liegt der Coin laut Coinsbit.io bei etwa 0,103 ETH.

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