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Gemeinsam mit Trace Labs BSI stellt Blockchain-Lösungen für die Supply Chain vor

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Peter Schmitz

Die British Standards Institution (BSI) kooperiert bereit seit vergangenem Jahr mit Trace Labs, den Entwicklern der Blockchain-basierten Supply-Chain-Lösung OriginTrail. Auf dieser Basis will das BSI nun eigene Lösungen für die Lieferkette anbieten.

Die BSI hat eine Reihe an Blockchain-basierten Lösungen für die Supply Chain vorgestellt.
Die BSI hat eine Reihe an Blockchain-basierten Lösungen für die Supply Chain vorgestellt.
(Bild: Gerd Altmann / Pixabay / Pixabay )

Mit den eigenen Blockchain-Lösungen will die BSI vor allem ihre globalen Versicherungs-, Zertifizierungs- und Lieferketten-Services verbessern, indem sie die Integrität digitaler Aufzeichnungen gewährleistet. In Zusammenarbeit mit Trace Labs entstanden dazu verschiedene Lösungen für Unternehmen und Einzelnutzer, die ihren Supply Chains zu mehr Resilienz verhelfen wollen. Im Whitepaper „Instruments of Trust: BSI’s Blockchain-based Solutions“ gibt das Unternehmen Einblicke in diese neuen Projekte.

Vertrauenswürdige Daten sicherstellen

Zu den drei verschiedenen Anwendungen zählt auch das „Supplier Compliance Audit Network (SCAN) Trusted Factory Blockchain Program“. Es wurde speziell für Importe in die USA entwickelt und soll die Authentizität von Zertifizierungen und Fähigkeiten von Herstellern gewährleisten. Bei SCAN handelt es sich um einen Verband von Importeuren, der die mangelnden Audits ausländischer Hersteller im Zusammenhang mit dem „Trade Partnership Against Terrorism Program“ (CTPAT) der US-Zollbehörde beseitigen will.

Die Permissionless-Lösung von BSI sichert Audit-Daten und Referenzen der Hersteller auf dem OriginTrail Decentralized Network (ODN) ab. Als Grundlage dient dabei eine öffentliche Ethereum-Blockchain. Sowohl SCAN-Mitglieder als auch Behörden wie etwa das CTPAT können die Daten einsehen. Interoperabilität und Kompatibilität zu neuartigen Frameworks ist durch den Einsatz des Verifiable-Credentials-Datenmodells des World Wide Web Consortiums (W3C) sichergestellt.

Weitere Informationen zu den weiteren Proof-of-Concepts des BSI gibt das frei zugängliche Whitepaper.

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