Neuzugänge bei govdigital Blockchain-Zusammenschluss erhöht Reichweite

Autor / Redakteur: Martin Hensel / Peter Schmitz

Die govdigital eG kann mit der Berliner ProVitako eG und dem Landebetrieb Daten und Information Rheinland-Pfalz (LDI) zwei neue Mitglieder in ihren Reihen begrüßen. Dies erhöht die bundesweite Reichweite der Genossenschaft, die sich auf Blockchain in der öffentlichen Verwaltung konzentriert.

govdigital arbeitet auf Blockchain-Basis an modernen Lösungen für die öffentliche Verwaltung.
govdigital arbeitet auf Blockchain-Basis an modernen Lösungen für die öffentliche Verwaltung.
(Bild: Gerd Altmann / Pixabay )

govdigital ist ein Zusammenschluss aus IT-Dienstleistern, der dank der beiden Neuzugänge auf insgesamt 19 Mitglieder anwächst. Die Genossenschaft sieht ihre bundesweite Reichweite dadurch im Aufwind: Mit dem LDI sitzt nun erstmals ein Konsortialpartner in Rheinland-Pfalz, während die Genossenschaft ProVitako 40 eigene Mitglieder mitbringt und damit den Wirkungsbereich von govdigital auf kommunaler Ebene erhöht.

„Das ist wirklich noch einmal ein wichtiger Schritt nach vorn“, freut sich govdigital-Geschäftsführer Matthias Kammer. Beide Neumitglieder würden weitere Erfahrungen, Kompetenzen und infrastrukturelle Ressourcen einbringen. Diese Verstärkung komme zur rechten Zeit: „Wir sind mittlerweile stark in Projekte wie den bundesweiten Digitalen Impfnachweis und das Digitale Schulzeugnis eingebunden und betreiben seit Mai eine produktive Blockchain in unseren öffentlichen Rechenzentren. Deshalb freuen wir uns, dass wir im zweiten Jahr unseres Bestehens nun bereits Kurs nehmen, die Zahl der Gründungsmitglieder zu verdoppeln – das hätten wir anfänglich so nicht erwartet“, so Kammer.

Moderne Technologien vorantreiben

Die Genossenschaft govdigital hat sich die Entwicklung moderner Technologien für die öffentliche Verwaltung auf die Fahnen geschrieben. Im Fokus steht dabei vor allem die Blockchain mit ihren Kernprinzipien der Dezentralität und Partizipation. Grundsätzlich ist govdigital aber technologieoffen und bezieht auch andere Gebiete wie etwa Künstliche Intelligenz mit ein.

Gründungsmitglieder sind die AKDB aus Bayern, die Berliner Bundesdruckerei, Dataport aus Norddeutschland, ekom21 aus Hessen, Governikus aus Bremen, KDO aus Oldenburg, die Stadt Köln, das krz Lemgo, regio iT aus Aachen sowie die Südwestfalen-IT. Später traten LVR Infokom, das Systemhaus des Landschaftsverbands Rheinland, der kommunale IT-Dienstleister aus Baden-Württemberg Komm.ONE AöR, die kommunale ITEBO-Unternehmensgruppe aus Niedersachsen sowie der baden-württembergische IT-Landesdienstleister BIT BW sowie das DVZ Datenverarbeitungszentrum Mecklenburg-Vorpommern bei. Erst kürzlich kamen das IT-Dienstleistungszentrum Berlin (ITDZ Berlin) sowie der nordrhein-westfälische IT-Landesdienstleister IT.NRW hinzu.

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