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Mittweida geht voran Blockchain-Mobilitätskonzepte aus Sachsen

Autor / Redakteur: Martin Hensel / Peter Schmitz

Auch regional wird die Blockchain-Technik zunehmend zum Thema. So luden die Blockchain-Schaufensterregion Mittweida und die Sächsische Energieagentur (SAENA) am 15. Oktober gemeinsam mit der Kompetenzstelle Effiziente Mobilität in Sachsen zum Sonderstammtisch ein.

Ralf Knobloch referiert über Möglichkeiten, wie die Blockchain-Technologie den Alltag beeinflussen kann.
Ralf Knobloch referiert über Möglichkeiten, wie die Blockchain-Technologie den Alltag beeinflussen kann.
(Bild: Torsten Fleischer)

Die Blockchain rückt immer mehr in den Fokus von Forschungseinrichtungen und mittelständischen Unternehmen. Ihre Einsatzgebiete werden beständig erweitert und um Berührungspunkte mit aktuellen Themen ergänzt. Eines davon ist die Mobilität in Form konkreter Lösungsansätze, wie die Fortbewegung in Zukunft aussehen könnte.

Mit derartigen Konzepten hat sich der Sonderstammtisch „Mobilität mit Blockchain“ im sächsischen Mittweida befasst. Dort trafen sich mehr als zwanzig Experten zum Austausch und zur Vernetzung – selbstverständlich unter Beachtung der aufgrund der Corona-Pandemie nötigen Hygienevorschriften.

Zukunftsträchtige Konzepte

Clustermanager Michael Ascheron stellte zunächst die Blockchain-Schaufensterregion vor. Anschließend referierte Marcel Knobloch über neuartige vernetzte Mobilitätskonzepte. Professor Dr. Alexander Knauer von der Fakultät Angewandte Computer- und Biowissenschaften der Hochschule Mittweida und René Härtel (ifem Mittweida) sprachen anschließend über das Projekt „Mobility4All“. Hierbei soll eine Blockchain-basierte regionale Plattform für Mobilitäts-Sharing entstehen. Aktuell befindet sich das Projekt noch in der Fördergenehmigungsphase der Blockchain-Schaufensterregion.

Dem Abschluss bildete ein Vortrag von Ralf Knobloch (Lead, Technical Solutions and Product Quality von Blockchains, LCC) zu IN3, dem kleinsten Blockchain-basierten IoT-Client. Das System ist kleiner als ein Cent-Stück und benötigt weniger als 128 Kilobyte RAM. Es kann Geräte per Blockchain vernetzen und selbstständig mit anderen Programmen interagieren. Im Anschluss gab es Gelegenheit zum Austausch von Ideen und Kontakten. Die Veranstaltung fand durchweg positive Resonanz.

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