Debit-Karte für Kryptowährungen Bitpanda führt Visa-Card für Coins und mehr ein

Autor / Redakteur: Martin Hensel / Peter Schmitz

Die Kryptobörse Bitpanda hat eine eigene Visa-Card angekündigt. Dabei handelt es sich aber nicht um eine Kreditkarte, sondern um eine Debitkarte. Anwender können damit hinterlegte Kryptowährungen wie etwa Bitcoins für Zahlungen nutzen.

Bitpanda bietet demnächst eine eigene Visa-Karte an.
Bitpanda bietet demnächst eine eigene Visa-Karte an.
(Bild: Screenshot / Bitpanda)

Die sogenannte Bitpanda Card kann ab sofort über die Website der österreichischen Kryptobörse vorbestellt werden. Es handelt sich um eine Visa-Debitkarte, die mit dem Bitpanda-Portfolio des Nutzers verknüpft ist.

Anwender können selbst festlegen, welche Assets die Karte bei Bezahlvorgängen einsetzt. Dabei gibt es keine Einschränkungen: Grundsätzlich lässt sich jedes bei Bitpanda verfügbare Asset mit der Karte nutzen, von Krypto-Coins über Edelmetalle bis hin zu Fiat-Währungen.

Flexibel und gebührenfrei

Kommt die Bitpanda-Card für eine Transaktion zum Einsatz, wird die nötige Menge des gewählten Assets automatisch in Euro umgetauscht. Der jeweilige Händler oder Zahlungsempfänger merkt von diesem Vorgang nichts und erhält wie sonst üblich die Zahlung. Optional können Anwender ein „Fallback-Asset“ einrichten, falls es bei der Zahlung mit dem Haupt-Asset zu Schwierigkeiten kommen sollte. Für jede erfolgreiche Transaktion erhalten die Kartenbesitzer zudem bis zu zwei Prozent Cash-back in Bitcoins.

Bitpanda bietet die Visa-Debitkarte kostenfrei an. Nur Zahlungen in anderen Währungen als Euro sowie Bargeldauszahlungen an Geldautomaten kosten eine Gebühr. Es fallen ansonsten nur die üblichen Tradingaufschläge an. Google Pay und Samsung Pay werden unterstützt.

(ID:47104156)