BTC-Fork will CO2-freien Fußabdruck Bitcoin Latinum: Grüne Initiative und Startplan angekündigt

Autor / Redakteur: Martin Hensel / Peter Schmitz

Der Bitcoin-Fork Bitcoin Latinum will im Rahmen einer grünen Initiative seinen CO2-Fußabdruck auf Null reduzieren. Damit bekennen sich die Macher zum nachhaltigen Umweltschutz und unterstützen den „Crypto Climate Accord“.

Bitcoin Latinum hat eine grüne Initiative angekündigt.
Bitcoin Latinum hat eine grüne Initiative angekündigt.
(Bild: Bitcoin Latinum)

Dieses Ziel soll durch die Einführung eines Konsensprotokollsystems zur Abwicklung von Transaktionen erreicht werden, zu dem aber noch keine näheren Angaben gemacht wurden. Zudem kündigte Bitcoin Latinum seine Hard-Fork- und Public-Trading-Verfügbarkeit für das dritte Quartal 2021 an.

Bei Bitcoin Latinum handelt es sich um einen Bitcoin-Fork, der Barrieren und Geschwindigkeitsbegrenzungen von Kryptowährungstransaktionen und -anwendungen durchbrechen soll. Künftig unter LTNM gehandelt, erfordert Bitcoin Latinum kein Mining und besteht aus einem festen Kontingent von 888.888.888 Token. Damit positioniert sich die Kryptowährung gegen Proof-of-Work-Verfahren, die im Zuge des Minings hohen Strombedarf haben und damit wenig umweltfreundlich sind.

Große Ziele

Bitcoin Latinum will bereits in den kommenden Monaten an den wichtigsten globalen Börsen einschließlich den USA, Europa und Asien gehandelt werden. Nach eigenen Angaben stehe man kurz davor, der weltweit größte versicherte digitale Vermögenswert zu werden. Für den Versicherungsplan zeichnen die Versicherungsmakler und Risikoberater von Marsh & McLennan verantwortlich. Bitcoin-Latinum-Besitzer sollen dadurch unter anderem vor Diebstählen ihrer Assets geschützt sein.

Anwendungsgebiete der LTNM-Blockchain finden sich etwa bei Medien-, Spiele-, Speicher-, Cloud- und Telekommunikationsunternehmen. Als Gründungspartner wurde die Monsoon Blockchain Corporation an Bord geholt. Sie ist auf innovative Cloud-Lösungen für Blockchain-Ökosysteme spezialisiert. Ihr Gründer, Dr. Donald Basile, war zuvor CEO von Fusion IO, das eine wichtige Rolle bei der Implementierung der Cloud-Systeme von Apple und Facebook spielte.

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