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Bavarian Center for BlockChain [bc]2 Bayern schafft eine Schaltstelle für staatliche Blockchain-Anwendungen

| Autor: Peter Schmitz

Die digitale Transformation ist eine der bedeutenden Herausforderungen für die Zukunft. Die Bayerische-Staatsregierung will deshalb die Digitalisierung entschlossen voranbringen. Einer der Schwerpunkte der „Strategie Bayern Digital“ soll dabei die Nutzung der Potenziale der Blockchain-Technologie für den Standort Bayern sein.

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Die Bayerische Staatsregierung will mit der Gründung des „Bavarian Center for BlockChain [bc]²“ eine neue Schaltstelle für staatliche Blockchain-Anwendungen schaffen.
Die Bayerische Staatsregierung will mit der Gründung des „Bavarian Center for BlockChain [bc]²“ eine neue Schaltstelle für staatliche Blockchain-Anwendungen schaffen.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay)

Der Ministerrat Bayerns hat am 10. Dezember die Gründung der Geschäftsstelle „Bavarian Center for BlockChain“, kurz „[bc]2“, beschlossen. Sie soll die praktische Anwendung der Blockchain-Technologie aktiv begleiten, Wissen bündeln, Projekte anstoßen und Akteure der Blockchain-Szene vernetzen. Die Geschäftsstelle soll 2020 die Arbeit aufnehmen und dabei sowohl Potenziale als auch Risiken der Technologie betrachten.

Im Fokus des „Bavarian Center for BlockChain [bc]2“ sollen zunächst staatliche Blockchain-Anwendungen stehen. Eines der ersten Projekte ist dabei die Umsetzung einer Blockchain-Lösung zur Verifikation von Zeugnissen. Die Echtheit von Zeugnissen soll sich so mit wenigen Klicks überprüfen lassen. Das sei eine Art digitales Gütesiegel – Blockchain „Made in Bavaria“ statt Beglaubigung, meint das bayerische Kabinett. Das Projekt sei so angelegt, dass später weitere Partner teilnehmen und neben den Zeugnissen auch andere Dokumente geprüft werden können.

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