Digitale Assets für Finanzdienstleister adesso und INTAS.tech kooperieren bei Blockchain-Infrastrukturen

Autor / Redakteur: Martin Hensel / Peter Schmitz

Der IT-Dienstleister adesso hat eine Kooperation mit der Unternehmensberatung INTAS.tech vereinbart. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung Blockchain-basierter Marktinfrastrukturen für den Finanzbereich.

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adesso und INTAS.tech bündeln ihre Kräfte rund um digitale Assets für die Finanzbranche.
adesso und INTAS.tech bündeln ihre Kräfte rund um digitale Assets für die Finanzbranche.
(Bild: PublicDomainPictures / Pixabay )

Durch die Zusammenarbeit kombiniert adesso die eigene Technologie- und Finanzindustrie-Expertise mit dem Know-how der Wertpapier- und Blockchain-Spezialisten von INTAS.tech. adesso kann zudem auf Fachwissen aus fast 25 Jahren Beratung von Banken rund um die Digitale Transformation im Spannungsfeld zwischen technologischem Fortschritt und Regulatorik zurückgreifen.

Bei INTAS.tech handelt es sich um einen Zusammenschluss der Strategieberatung Plutoneo, die auf Finanz- und Assetmanagement mit Fokus auf Wertpapiergeschäften und -prozessen spezialisiert ist, sowie der Frankfurt School of Finance & Management. Letztere betreibt ein „Blockchain Center“ mit Spezialisten, die dort Technologien und Anwendungsgebiete der Technik erforschen.

Schulterschluss für die Finanzbranche

Die beiden Partner werden künftig gemeinsam Wertpapierhandelsbanken und Finanzdienstleistern ihr Know-how rund um digitale Assets, das Kryptowährungsgeschäft und den Wertpapierhandel („Security Token“) anbieten. „Digital-Ledger-basierte Infrastrukturen für digitale Assets eröffnen Finanzdienstleistern die Chance, ihren Kunden neue innovative Services anzubieten. Zur Umsetzung können unterschiedliche technische Ansätze gewählt werden“, erklärt Stephan Mecking, Leiter des Geschäftsbereichs Banking von adesso. Dank der Kooperation mit INTAS.tech könne man künftig holistische Lösungsansätze von der Idee bis zur Umsetzung liefern. „Grundlage hierfür sind unsere Erfahrungen im Bereich Blockchain, wie etwa die Realisierung der Schuldschein-Plattform finledger, die das Konsortium aus DekaBank, dwpbank, DZ Bank und Helaba mit adesso-Unterstützung realisiert hat“, so Mecking.

INTAS.tech-Geschäftsführer Volker Braunberger nennt einen weiteren wichtigen Punkt: „Die neue Gesetzgebung rund um elektronische Wertpapiere (eWpG) sowie das Fondsstandortgesetz etablieren Blockchain-Technologie als Kerninfrastruktur der zukünftigen Finanzmärkte und ebnen regulatorisch den Weg, um Digital Assets für institutionelle Investoren als legitime Anlageklasse zu etablieren“, ergänzt er. Dies erfordere flächendeckend in der Branche neues Know-how und neue technologische Infrastrukturen.

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